Eurobike Award für MAGURA IBS (Integral Braking System)

Innovation für Lastenräder: Leitmesse prämiert MAGURA Produktneuheit mit dem renommierten EUROBIKE Award. 

Beim EUROBIKE AWARD werden von einer unabhängigen Fachjury besonders innovative und qualitativ hochwertige Produkte der Fahrrad- und Ecomobility Branche prämiert. Jährlich bringt der Award zukunftsweisende Neuheiten ans Licht und gilt so als frühzeitiger Indikator für Trends und Entwicklungen.

In diesem Jahr wurden insgesamt 300 Produkte zum Award eingereicht. Eine unabhängige Fachjury aus internationalen Expert:innen aus der Fahrrad-, Mobilitäts- und Designbranche wählte die Gewinner. 

MAGURA IBS überzeugt mit spürbar erhöhter Sicherheit 

Schon bei der Präsentation der Studie eines Integral Braking Systems (IBS) für Lastenräder konnte MAGURA 2023 viel Aufmerksamkeit erlangen. Mit dem Gewinn des Eurobike Awards 2024 folgt nun die wertvolle Bestätigung der Innovation!  
Das Serienprodukt des MAGURA IBS, verbaut an einem Ca Go FS Lastenrad, konnte die Jury vollends überzeugen. 

Offizielles Jury Statement:  
Das MAGURA Integral Braking System (IBS) ist eine herausragende Innovation, die vor allem weniger erfahrenen Fahrern hilft. Durch die Kombination von Vorder- und Hinterradbremse verkürzt es den Bremsweg um etwa vierzig Prozent. Dieses System sorgt für ein sanftes Abbremsen und Stabilisieren des Fahrrads und erhöht die Sicherheit, insbesondere in Gefahrensituationen. Bei Lastenfahrrädern wie dem „Long John“ verhindert das IBS auch bei leichter Beladung ein seitliches Einschlagen des Vorderrads. Da dieses System ohne elektrische Energie funktioniert, ist es eine vielversprechende Lösung, um die Sicherheit von Lastenrädern zu erhöhen.  

„Die innovative MAGURA IBS Technologie ist ein weiterer Baustein in unserem Bestreben, Mobilitätstrends voranzutreiben und das Fahrrad noch sicherer zu machen. Das haben wir bereits in der Vergangenheit mit der Einführung von Hydraulikbremsen am Fahrrad und den ersten eBIKE ABS Bremskomponenten bewiesen“, sagt Timo Müller, Leiter Produktmanagement MAGURA.

Das MAGURA IBS im Detail

Im Detail funktioniert das IBS als Bremskraftverteiler zwischen Vorder- und Hinterradbremse von Lastenrädern. Die somit stets kombinierte Nutzung beider Bremsen sorgt für eine bessere Verzögerung und Stabilisierung des Fahrzeuges. Fahrversuche zeigen, dass eine kombinierte Bremsung mit dem MAGURA Integral Braking System zu einem bis zu 40 % kürzeren Bremsweg führt. Das IBS ist bei jeder Bremsung aktiv und bietet so eine permanente Optimierung der Fahrdynamik. Unabhängig von sonstigen Komponenten funktioniert es ohne Stromversorgung oder Sensorik. 

Zu den Vorteilen zählen: 

Fahrzeugstabilisierung  
Die kombinierte Bremsung des Vorder- und Hinterrads stabilisiert das Fahrzeug spürbar und sorgt so für sichere Bremsungen.  

Verkürzter Bremsweg 
Deutliche Verkürzung des Bremswegs durch optimierte Bremskraftverteilung – vor allem auch im kritischen unbeladenen Zustand.  Bis zu 40 % kürzerer Bremsweg im Vergleich zu einer Einhandbedienung und damit gleicher Bremsweg im Vergleich zu sehr geübten Profis. 

Gleichmäßigerer Verschleiß 
Die kombinierte Bremsung des Vorder- und Hinterrads beugt einseitigem Verschleiß vor und verlängert so die Wartungsintervalle (insb. Belags- und Scheibenverschleiß).  

Potentielle Einhandbedienung 
Das IBS kann komfortabel und ohne Sicherheitseinbußen mit einer Hand bedient werden. (Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sind dennoch zwei redundante Bremssysteme am Fahrzeug installiert) 

Marktstart des MAGURA IBS mit Ca Go   

Zusammen mit dem Lastenrad Spezialisten Ca Go bringt MAGURA das IBS in diesem Sommer auf den Markt! Ca Go setzt seit Jahren neue Standards für die Sicherheit und das Fahrverhalten von Lastenrädern, sodass sich die Marke als optimaler Partner für die Einführung der Innovation darstellt. Zum Einsatz kommt das System zunächst am Ca Go FS Modell. Die offizielle Vorstellung des Fahrzeuges mit IBS erfolgt auf der Eurobike in Frankfurt. Halle 11.1, Stand C24. 
MAGURA wird die Innovation des IBS in den kommenden Monaten weiter vorantreiben und ist bereits mit weiteren Herstellern in Kontakt.