MAGURA Carbotecture
Leicht, robust und Made in Germany. Alle Details zum High-Tech-Material unserer MAGURA Bremsgriffe.
Viele der MAGURA Komponenten sind nach wie vor „Made in Germany“: sie werden unweit vom Hauptsitz in Bad Urach auf der schwäbischen Alb hergestellt. Dazu gehören unter anderem auch die Bremsgriffe aus den eigens entwickelten Werkstoffen Carbotecture und Carbotecture SL. Carbotecture SL besteht aus einem mit Carbonfasern verstärktem High-Tech Polymer, das extrem stoß- und reißfest ist, über eine hohe Elastizität verfügt und dadurch äußerst robust ist. Carbotecture verfügt über ähnliche Eigenschaften – allerdings kommen dort statt Carbonfasern Fiberglasfasern zum Einsatz.
Beide Werkstoffe wurden von MAGURA selbst entwickelt. Das Unternehmen ist damit Architekt eigener Werkstoffe. So ist auch der Begriff des Grundmaterials Carbotecture, eine Kombination aus Carbon und Architektur. Ein Gemisch aus Hightech-Polymeren und Carbon- bzw. Glasfasern wird in mehreren aufwändigen Prozessen zu einem Kunststoffgranulat verwandelt. Während des Verarbeitungsprozesses von diesem Granulat bis zum fertigen Bauteil werden die Carbonfasern optimal auf die Belastungsanforderungen ausgerichtet. Mit diesem Carboflow Verfahren kann aus dem Granulat im Spritzgussverfahren jede gewünschte Form realisiert werden.
Im Vergleich zum klassischen Leichtbaumaterial Aluminium bietet unser Carbotecture wesentliche Vorteile: Bei identischer Zug- und Bruchfestigkeit von Aluminium ist Carbotecture 50 % leichter, wiegt also nur die Hälfte! Carbotecture ist ein Traummaterial, jedoch nur durch unsere hochentwickelten Maschinen und Prozesse: glatte Oberflächen in allen komplexen Formen sind möglich. So entstehen unsere steifen und gleichzeitig leichten Bremsgriffe.
Auf den Geber der GUSTAV sind wir besonders stolz, denn er vereint auf kleinstem Raum Details wie 12 mm Kolben, geschraubte Hebellagerung, 7 ml Ölvolumen und vor allem eine unsichtbare EASY LINK Integration. Das wäre mit einem anderen Werkstoff nicht möglich! Und auch wenn die GUSTAV voller innovativer Technologien ist, ist sie die leichteste Bremse ihrer Klasse.
Auch BMW setzt bei seinen Motorrädern auf die besonderen Eigenschaften von Carbotecture, so ist auch der Kupplungsgeber der BMW GS aus diesem Material. Ein weiteres Material ist Carbolay, welches in einem vollautomatischen Prozess hergestellt wird. Dabei werden die Carbonfasern über ein Textilverfahren belastungsgerecht positioniert und in einer Form vollautomatisch mit Harz getränkt. So können die Bremshebel der MT Trail SL und MT8 SL in ansprechender und ergonomisch optimierter Form in Carbolay produziert werden: Perfekte Fingerkraftübertragung durch hohe Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht der Komponenten.
Details:
Carbotecture
- Kunststoffgranulat aus Hightech-Polymere und kurzen Carbon- bzw. Glasfasern
- Jede gewünschte Form durch das Carboflow Verfahren möglich
- Komplexe Formen mit glatter Oberfläche realisierbar
- 50% leichter als Aluminium bei identischer Zug- und Bruchfestigkeit
Carbotecture SL
- Weiterentwicklung von Carbotecture
- Einbindung mittellanger Carbonfasern
- Zusätzliche Gewichtsreduzierung bei nochmals erhöhter Widerstandsfähigkeit
Carbolay
- Carbotecture SL -Belastungsgerechte Positionierung von Carbonfasern über ein textiles Legeverfahren
- Vollautomatische Fertigung ohne Carbon übliche Handarbeit
- Hohe Steifigkeit der Komponenten bei gleichzeitig geringem Gewicht
RockShox verwendet bei den neuesten LYRIK- und ZEB-Federgabeln im Bereich der Post-Mount-Bremszangenaufnahme eine zusätzliche Luftkammer namens „LinearXL AirAnnex“. Wir arbeiten kontinuierlich mit RockShox zusammen, um die volle Kompatibilität mit unseren Bremszangen zu gewährleisten.
Ob vor dem ersten Einbau nach längerer Lagerung, nach der Winterpause, oder einfach zwischendurch: es kann vorkommen, dass sich einzelne oder mehrere Kolben in der Bremszange träge bewegen. Durch ungleichmäßig ausgefahrene Kolben können ein oder mehrere Beläge an der Scheibe anlaufen und Schleifgeräusche erzeugen.
Um zu prüfen, ob eine Mobilisierung notwendig ist, ist es sinnvoll, vorher die Beläge auszubauen. So erhält man einen besseren Blick auf die Kolben. Entferne dafür die Belagshalteschrauben und entnehme die Beläge nach oben (bei 7.x und 8.x Belägen), bzw. drücke die Beläge vollständig zurück und entnehme sie nach unten aus dem Bremssattel (bei 9.x) Belägen.
Lege einen passenden Gabelschlüssel längs durch die Scheibenschlitze des Bremssattels. Der Gabelschlüssel sollte die Scheibenschlitze möglichst gut ausfüllen; ist exzessiver Platz vorhanden, muss ein anderer Gabelschlüssel gewählt werden. Dieser dient als Endanschlag, um ein Herausfallen der Kolben zu verhindern.
Betätige anschließend mehrmals die Bremse, um die Kolben herauszupumpen. Vorsicht! Den Bremshebel immer nur mit geringer Kraft betätigen, sonst besteht die Gefahr, dass die Kolben, sobald sie gegen den Schraubenschlüssel gepumpt wurden, beschädigt werden.
Verwende bevorzugt die 


